Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Die eigenen Finanzen im Überblick haben

Der Entschluss in eine Wohnimmobilie zu investieren, wirft automatisch die Frage nach den finanziellen Möglichkeiten auf: Wie viel Haus kann ich mir eigentlich leisten? Wie hoch wäre das Darlehen, das ich erhalte? Die Antworten auf diese Fragen bestimmen, in welchem Preissegment Sie suchen und welche Objekte Sie besichtigen.

Wie viel habe ich im Monat übrig?

Einnahmen

  • Nettogehalt
  • Weihnachts-/Urlaubsgeld
  • Rentenzahlungen
  • Unterhalt
  • Kindergeld
  • Zinseinkünfte
  • Mieteinkünfte
  • weitere regelmäßige Einnahmen

Ausgaben

  • Nebenkosten neues Objekt
    (ca. 2,00 EUR pro m²)
  • Lebenshaltungskosten
  • Private Krankenversicherung
  • Darlehensraten
  • Leasingraten
  • Unterhaltszahlungen
  • Wohngeld und Bewirtschaftungskosten (bei Vermietung)
  • weitere regelmäßige Ausgaben und Verbindlichkeiten
 

Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben und überlegen, wie viel Rate Sie sich leisten können. Vergessen Sie dabei nicht, dass auch im Eigentum Wohnnebenkosten auf Sie zukommen. Für Unvorhergesehenes legen Sie am besten eine Notreserve von mindestens drei Monatsnettoeinkommen zurück.

Was beinhalten die Lebenshaltungskosten und wie setzen sie sich zusammen?

Beinhaltet sind hier Kosten für: Nahrung, Bekleidung, PKW, übliche Kosten für die Freizeitgestaltung, Rundfunk, Telefon, übliche Sachversicherungen.

Für eine Person werden die Kosten bei mindestens EUR 700,00 angesetzt.
Für zwei Personen im Haushalt betragen die Kosten mindestens EUR 1.000,00.
Pro Kind wird eine Pauschale von EUR 200,00 hinzugerechnet.

 

Welche Ausgaben setze ich für ein Kind an?

Für ein Kind werden pauschal monatlich mindestens EUR 200,00 angesetzt.

Wie hoch ist das Mindesteinkommen?

Ein Mindesteinkommen gibt es nicht. Ausschlaggebend ist hingegen unter anderem der monatliche Überschuss, den Sie zur Verfügung haben.

Was kann ich finanziell selber einbringen?

Eigenkapital

  • Barvermögen
  • Bausparguthaben
  • Sparguthaben
  • Wohnriester-Verträge
  • Lebensversicherungen
  • Wertpapiere
  • Riester-Rente

Das Eigenkapital ist ein entscheidender Faktor bei der Finanzierung Ihrer Traumimmobilie. Es setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto niedriger fällt die Kreditsumme aus.

Kann ich auch ohne Eigenkapital eine Immobilie finanzieren?

Grundsätzlich ist eine Finanzierung auch ohne Eigenkapital möglich. Nehmen Sie hier gerne Kontakt zu uns auf.

Welche Möglichkeiten gibt es, um Eigenkapital aufzubauen?

Für die richtige Sparform gibt es kein Patentrezept. Der Bausparvertrag bietet beispielsweise günstige Darlehenskonditionen für die spätere Finanzierung.  

Welche Nebenkosten kommen auf mich zu?
Was kosten mich der Notar und die Eintragung der Grundschuld?

Die Kosten für die notarielle Beglaubigung und die Eintragung der Grundschuld belaufen sich in der Regel auf 2% des Kaufpreises.

Mit dem Eintrag in das Grundbuch sind Sie offizieller Eigentümer eines Grundstücks beziehungsweise einer Immobilie.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer?

In Schleswig-Holstein liegt die Grunderwerbsteuer bei 6,5% des Kaufpreises.Die Zahlung der Grunderwerbsteuer ist Voraussetzung für den Eintrag in das Grundbuch.

Wie hoch ist die Maklerprovision?

Die Höhe der Maklerprovision ist gesetzlich nicht festgeschrieben und liegt in der Regel bei 3-7% des Kaufpreises. Hinzu kommt noch die Umsatzsteuer.

Beim Hauskauf fallen zusätzlich zum Kaufpreis auch Nebenkosten an. Bis zu 15% des Kaufpreises machen die Kaufnebenkosten beispielsweise für Notar oder Makler aus. Diese Kosten sollten Sie beim Erwerb einer Immobilie berücksichtigen.

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